Wuppertal

    Wahl des Verwaltungspersonalrates

    Stadt Wuppertal

    Wahl des Verwaltungspersonalrates

    Am 06.11.2020 fanden die Wahlen des Verwaltungspersonalrates der Stadt Wuppertal statt.

    Auf Grund vielfacher Nachfragen aus dem Kreis der Kollegen*innen und der Stimmverteilung des Wahlergebnisses, möchten wir dies als Anlass zur Klarstellung der personellen Besetzung des Gremiums nehmen. Unseren Wähler*innen danken wir für ihre Unterstützung.

    Zur Wahl standen 3 Listen – die Listen der Komba, ver.di und eine freie Liste.

    Insgesamt waren 17 Sitze im Gremium zu besetzen.

    Die Liste ver.di hat mit 8 Sitzen bzw. 833 Stimmen die Wahl gewonnen.
    Auf die Komba entfielen 5 Sitze bzw. 469 Stimmen.
    Die freie Liste erhielt 4 Sitze bzw. 443 Stimmen.

    Damit ist ver.di die stärkste Fraktion im neu gewählten VPR-Gremium.

    Bisher stellte immer die stärkste Fraktion den Vorsitz des Gremiums. Bei der konstituierenden Sitzung am 12.11.2020 wurde für den Vorsitz des VPR-Gremiums von der ver.di Fraktion Christina Escher vorgeschlagen. Für die 1. Stellvertretung wurde von ver.di Christina Pütz vorgeschlagen, für die 2. Stellvertretung erneut Christina Escher. Durch einen (rechtlich möglichen) Zusammenschluss von Komba und freier Liste wurden die ver.di Kandidatinnen nicht gewählt. Gewählt wurden durch die Mehrheit von Komba und freier Liste ihre vorgeschlagenen Kandidaten*innen in Vorsitz, 1. und 2. Stellvertretung. Den Vorsitz stellt die freie Liste mit den wenigsten Wählerstimmen.
    Komba und freie Liste haben durch ihren Zusammenschluss gemeinsam mit 9 Stimmen bzw. Sitzen die Mehrheit im VPR-Gremium.

    Der Wählerwille – die mit Abstand meisten Stimmen für ver.di – wird missachtet.

    In einer weiteren Sitzung des VPR-Gremiums am 02.12.2020 wurden die Freistellungen beschlossen. Dem Gremium stehen 1 Freistellung im Bereich der Beamten und 5 Freistellungen im Bereich der Tarifbeschäftigten zu. In der letzten Amtsperiode wurde die 1 Beamtenfreistellung für die Komba beschlossen, die 5 Tarifbeschäftigtenfreistellungen für ver.di, hier stellte immer die stärkste Fraktion der jeweiligen Gruppe die Freistellungen. Jetzt wird auch bei den Freistellungen die stärkste Fraktion nicht berücksichtigt. Die bisherigen freigestellten ver.di Mitglieder des Gremiums Samir Bouaissa, Christina Escher, Felix Fritzsche, Olga Schneider und Christina Pütz sind nicht mehr freigestellt. Auch hier wird der Wählerwille – die meisten Stimmen für ver.di – missachtet. Ossama Alaeddin war bisher freigestellt und erhält eine Bedarfsfreistellung bis zu seinem Rentenbeginn in 2021.

    Wir danken für eine erfolgreiche Amtszeit und stehen natürlich im Rahmen unserer Mandate weiterhin gerne allen Beschäftigten zur Verfügung.

    Für die Freistellungen sind drei gerade gewählte Mandatsträger der Komba von ihren Mandaten zurückgetreten, damit weitere hinten auf der Liste stehende Kandidat*innen ein ordentliches Mandat erhalten. Um eine Freistellung zu erhalten, muss man ein ordentliches Mandat im Gremium besitzen.

    Weiterhin wird auf die derzeit 2 Freistellungen im GPR freiwillig – ohne Grund – verzichtet. Astrid Klee und Michael Twelker sind nun im VPR freigestellt, obwohl sie bereits Freistellungen im GPR hatten.

    Liebe ver.di Wähler*innen, wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung, dank Ihrer Stimme wurde ver.di stärkste Fraktion. Wir werden uns gewohnt verlässlich und mit geballter Fachkompetenz für Ihre persönlichen Belange einsetzen, auch wenn ver.di leider nicht mehrheitsfähig im VPR Gremium ist! Wir blicken nach vorne und sind davon überzeugt, dass wir durch eine sachliche und fachliche Diskussion im Gremium stets ein positives Ergebnis erreichen können. Sie dürfen uns vertrauen und wir vertrauen auf Ihre Unterstützung,

    Die ver.di Personalräte