Tarifrunde ÖD 2018

    Warnstreikauftakt bei den Stadtwerken Düsseldorf

    Warnstreikauftakt bei den Stadtwerken Düsseldorf

    ver.di informierte Beschäftigte der Stadtwerke und Awista

    ver.di Bestreikt MVA Düsseldorf Klaus Schwieca ver.di Bestreikt MVA Düsseldorf

    Düsseldorf, 6. März 2018

    Die Beschäftigten der Müllverbrennungsanlage der Stadtwerke Düsseldorf in Düsseldorf-Flingern haben mit einem beeindruckenden Auftakt die Warnstreikaktivitäten des ver.di Bezirks Düssel-Rhein-Wupper anlässlich der laufenden Tarifrunde im öffentlichen Dienst eingeläutet. 

    Mit etwa fünfzig Teilnehmern hat rund die Hälfte der Beschäftigten am Warnstreik teilgenommen und informierten sich über den Stand der Tarifrunde.

    Impressionen vom 6. März Klaus Schwieca Impressionen vom 6. März

    Die Fahrer der anliefernden Firmen, darunter auch Mitarbeiter des kommunalen Abfallentsorgungsunternehmens Awista, mussten Staubedingt einige Zeit vor der Anlage warten und konnten so gezielt über die Forderungen informiert werden. 

    Besonders wichtig ist den Kolleginnen und Kollegen dabei neben der Erhöhung der Tabellenentgelte um mindestens 6 Prozent eine Steigerung der Vergütung im Mindestens 200,- Euro.

    „Damit sollen die kommunalen Betriebe besonders in den unteren Entgeltgruppen, welchen die überwiegende Mehrheit der Kraftwerks- und Netzbeschäftigten, sowie der Müllwerker und Straßenreiniger der Awista angehören, für neue Mitarbeiter attraktiver gestaltet werden.“ so der Gewerkschaftssekretär Henning Brust, zuständig für die Bereiche Ver- und Entsorgung: „Besonders die Abfallentsorgungsbetriebe haben seit einigen Jahren Probleme, geeignetes Fahrpersonal zu rekrutieren“

    Unsere Forderungen betragen daher im Einzelnen:

    •  Erhöhung der Tabellenentgelte der Beschäftigten um 6 Prozent,
    • mindestens um 200,- Euro
    • Erhöhung der Auszubildendenvergütungen und Praktikantenentgelte um 100 Euro
    • Laufzeit: 12 Monate
    • Unbefristete Übernahme der Auszubildenden

    „Mit den Warnstreikaktivitäten hoffen wir, aus Düsseldorf ein Zeichen für den anstehenden Verhandlungstermin am 12. März in Potsdam gesetzt zu haben“ sagt der Gewerkschaftssekretär.