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    Sozial- und Erziehungsdienst: Wie geht es weiter?

    Sozial- und Erziehungsdienst

    Sozial- und Erziehungsdienst: Wie geht es weiter?

    Soziale Berufe aufwerten
    SuE-Newsletter vom 08.06.2015 ver.di SuE-Newsletter vom 08.06.2015  – Wie geht es weiter?

    Am 04.06.2015 hat ver.di gemeinsam mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) die Schlichtung in der Tarifauseinandersetzung für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst angerufen.

    Das bedeutet, dass nun gemeinsam mit Hilfe externer Schlichter ein Kompromiss gesucht und gefunden werden soll. Während der Dauer des Verfahrens besteht Friedenspflicht und der Streik wird ab dem 07.06.2015 ausgesetzt.

    Wir danken Ihnen an dieser Stelle für Ihre bisherige Unterstützung und Solidarität.

    Eine Schlichtungskommission aus Vertreterinnen und Vertretern der Gewerkschaften und der VKA sowie je einer/m unparteiischer/n Vorsitzender/n wird von ver.di und von der VKA benannt.

    Als Ergebnis der Schlichtung wird eine mit Mehrheit beschlossene Einigungsempfehlung stehen.
    Danach werden die Verhandlungen wieder aufgenommen.

    Diese Empfehlung wird dann erneut von unseren Streikdelegierten bewertet. Ob mit dem Schlichtungsspruch, in weiteren Verhandlungen oder mit erneuten Arbeitskampfmaßnahmen eine Lösung gefunden werden kann, wird dann entschieden.

    In der Zeit der Schlichtung werden wir, mit allen, die dieses Ziel teilen, bundesweit deutlich machen, dass die Neubewertung, die Aufwertung der Sozialen Berufe notwendig ist und wir weiter dafür eintreten.

    Die weiteren Abläufe sind voraussichtlich wie folgt:

    • Die Schlichtungskommission tritt spätestens innerhalb von sechs Werktagen nach Anrufung (erstmals) zusammen.
    • Die Schlichtungskommission beschließt im Normalfall spätestens eine Woche nach ihrem erstmaligen Zusammentritt eine Einigungsempfehlung. Die Schlichtungskommission entscheidet mit einfacher Mehrheit. Die Einigungsempfehlung ist nicht bindend.

    Spätestens am dritten Werktag nach Zustellung der Einigungsempfehlung werden die Tarifverhandlungen wieder aufgenommen

    Ihre Unterstützung bei unseren Aktivitäten kann gerade jetzt zum Erreichen eines annehmbaren Ergebnisses ein bedeutender Beitrag sein.
    Weiterhin Protestnachrichten senden!

    In unserer Datenbank haben wir die Adressen der Stadtoberhäupter mit mehr als 20.000 Einwohnern hinterlegt. Wenn Sie Ihr Stadtoberhaupt nicht finden aber trotzdem eine Protestmail schicken wollen? Können Sie das über folgenden Weg:

    • 1. Homepage der Stadt oder Gemeinde aufrufen.
    • 2. E-Mailadresse des Bürgermeisters kopieren.
    • 3. E-Mail Adresse auf der Kampagnenseite einsetzen.
    • 4. Protest E-Mail abschicken.