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    Schluss mit dem Überstundenstress!

    Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen

    Schluss mit dem Überstundenstress!

    Bundesweite ver.di-Aktion in Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen am 12. Mai 2016

    Krankenhäuser und Altenpflegeeinrichtungen setzen zu wenig Personal ein. Aufgrund der Personalnot werden Überstunden zum Dauerproblem. Länger bleiben und kurzfristig für nicht geplante Dienste einspringen, das ist bitterer Alltag für viele Beschäftigte. Überstunden machen die ohnehin anstrengende Arbeit noch stressiger. Das geht auf Kosten der Gesundheit und der Erholung. Die Familie, Freunde, Freizeit – das alles müssen die Beschäftigten hinten anstellen, um die Versorgung zu gewährleisten.

    ver.di ruft bundesweit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen zu Aktionen am 12. Mai 2016 auf gegen Überstundenstress, für gute Arbeitsbedingungen und ausreichend Personal. Gefordert wird eine gesetzliche Personalbemessung für Krankenhäuser und Altenpflegeeinrichtungen. In Wuppertal-Niederberg beteiligen sich das Klinikum Niederberg, das HELIOS Klinikum Wuppertal, das AGAPLESION Bethesda Krankenhaus (Infostand im Haus) und APH an der Aktion. Eine zentrale Veranstaltung zur Aktion Überstundenberg plant ver.di in Wuppertal, am Neumarkt um 13:00 Uhr.

    Die Beschäftigten versammeln sich vor der Einrichtung und am Neumarkt und machen die Zahl ihrer Überstunden und ihre Belastung deutlich. Unterstützt werden sie dabei von ihrer/ihrem Betriebsrat/Personalrat /Mitarbeitervertretung. Gesundheitsverträgliche Arbeitszeiten durchzusetzen sind in vielen Betrieben ein Dauerthema für die betriebliche Interessenvertretung.

    „Viele Krankenhäuser und Altenpflegeeinrichtungen funktionieren nur noch, weil die Kolleginnen und Kollegen bereit sind, länger zu arbeiten und zu anderen Zeiten zu kommen, als geplant ist“ sagt Gewerkschaftssekretärin Silke Iffländer „Die Kolleginnen und Kollegen arbeiten ohnehin unter hoher Belastung. Der Überstundenstress gibt ihnen den Rest“, so Silke Iffländer. „Der Personalmangel und die stressigen Arbeitsbedingungen schrecken junge Menschen ab, die sich für einen  Beruf im Krankenhaus/in der Altenpflege interessieren. Das nenne ich selbstgemachten Fachkräftemangel“, sagt Silke Iffländer.

    Die Gewerkschaft sammelt die Meldungen aus dem gesamten Bundesgebiet und präsentiert sie am Aktionstag der Öffentlichkeit in Berlin.

    Die Aktion findet am Internationalen Tag der Pflegenden statt. Aufgerufen sind alle Berufsgruppen und Beschäftigten, denn alle sind an der Versorgung von Patient/innen und Bewoh-ner/innen beteiligt und alle leiden unter der Personalnot.

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