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    Bekommen wir Geld zurück, wenn unsere KiTa bestreikt wird?

    Sozial- und Erziehungsdienst

    Bekommen wir Geld zurück, wenn unsere KiTa bestreikt wird?

    Soziale Berufe aufwerten

    ver.di-Eltern-Info: Streik in der KiTa

    Einzelne Warnstreiktage in der KiTa lassen sich vielleicht noch überbrücken: man bleibt mal einen Tag zu Hause oder die Oma hilft usw. Aber was ist, wenn das KiTa-Personal beschließt, mehrere Tage oder gar Wochen ununterbrochen zu streiken? Ein solcher „Erzwingungsstreik“ als letztes Mittel in einem Arbeitskampf steht immer dann vor der Tür, wenn die Gegenseite – also die Arbeitgeber bzw. Träger der Einrichtung – sich nicht kompromissbereit zeigt.

    Streik auf dem Rücken der Eltern?
    Niemand weiß besser als die Eltern, welche wichtige und qualifizierte Arbeit die Beschäftigten in den KiTas leisten. Aber, bei allem Verständnis, sollen etwa die Eltern einen Arbeitskampf finanzieren? Aber vielleicht gibt es andere Möglichkeiten, wenn man nach dem Verursacher-Prinzip vorgeht?

    Die KiTa-Beschäftigten streiken ja nicht aus einer Laune heraus. Sie wären auch lieber bei den Kindern in ihrer Einrichtung. Für die gute Arbeit dort wollen sie aber nun auch endlich gut und angemessen bezahlt werden. Darum setzen sie sich für eine bessere Anerkennung ihrer Berufe durch eine bessere Eingruppierung ein. Am Verhandlungstisch ist das aber offenbar (noch) nicht durchsetzbar. In einer demokratischen Gesellschaft bleibt dann eben nur der Streik.

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    Viele weitere Infos auch in unserem ver.di-Eltern-Info