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    Politik gefordert! Privatisierungspläne beenden!

    Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen

    Politik gefordert! Privatisierungspläne beenden!

    Klinikum Niederberg

    „Die Nahversorgung mit medizinischen und klinischen Dienstleistungen ist für die Bürgerinnen und Bürger in den Niederberger Kommunen wichtiger Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Das Klinikum Niederberg garantiert nicht nur eine unverzichtbare ortsnahe Versorgung, sondern auch hochwertige Arbeitsplätze zu angemessenen Tarifbedingungen. Wir begrüßen daher das Bekenntnis des designierten Bürgermeisters der Stadt Velbert, Gerno Böll-Schlereth, zur kommunalen Trägerschaft“, kommentiert Silke Iffländer, Gewerkschaftssekretärin im Fachbereich Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen, die Positionierung des Velberter Bürgermeisterkandidaten.

    Durch den Rückzug der politischen Geschäftsführer des Klinikums Niederberg, Herrn Lukrafka und Herrn Beck, ist in der Öffentlichkeit eine Debatte um die Zukunft des Klinikums entbrannt. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di lehnt eine Privatisierung des Klinikums Niederberg kategorisch ab.

    „Dass auch in einem Nothaushalt der Betrieb eines kommunalen Klinikums möglich ist, beweist die Stadt Solingen täglich. Der Verweis auf Gewissenskonflikte mutet eher an wie Fahnenflucht. Wer für die wirtschaftliche Entwicklung des Klinikums in der Geschäftsführung verantwortlich zeichnet, kann sich nicht einfach in gut versorgte politische Ämter flüchten und so tun, als wäre damit alles erledigt. Wir fordern die Niederberger Parteien dazu auf, den Bürgerinnen und Bürgern vor der Kommunalwahl offen zu legen, was sie mit dem Klinikum Niederberg vorhaben. Wer Privatisierungspläne mit Blick auf die Wahlen und politische Ämter nicht jetzt offen legt, täuscht ansonsten die Wählerinnen und Wähler“, fordert Daniel Kolle, stellvertretender Geschäftsführer der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft im Bezirk Wuppertal-Niederberg, klare Aussagen der Politik.

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