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    Solidarität mit Hochwasseropfern

    Hochwasser-Katastrophe

    Solidarität mit Hochwasseropfern

    Die Hochwasser-Katastrophe hat bisher ungeahnte Ausmaße angenommen. So sind z.B. fehlender Strom und beschädigte Telekommunikationsnetze sowie auch ausströmendes Gas in mehreren Regionen weiter ein Problem. Die Auswirkungen auf die Betroffenen sind gewaltig. Für manche sind sie existenzbedrohend. Es wird sich noch zeigen, welche Auswirkungen die Flut auch auf die Betriebe in den betroffenen Gebieten haben wird.

    Rettungsdienste und ehrenamtliche Solidarität funktionieren vor Ort in der Regel sehr gut. Die Schäden sind vielfach noch nicht absehbar.

    Vorweg ein Dankeschön an alle, an die vielen Kolleginnen und Kollegen, die sich in unterschiedlicher und vielfältiger Art und Weise aktuell einbringen, um zu helfen was zu helfen geht. Durch eure Informationen wie auch durch die Infos/Berichte in den sozialen Medien bekommen wir alle mit, was aktuell solidarisch an Soforthilfe vor Ort geleistet wird.
     

    "Den Opfern der Flutkatastrophe, den Familien, die Angehörige verloren haben und denjenigen, deren Hab und Gut vom Wasser zerstört wurde, gilt unsere Solidarität und Anteilnahme. Die Rettungskräfte und Helferinnen und Helfer geben bei ihren Einsätzen alles und leisten rund um die Uhr Außerordentliches, um Leben und Existenzen zu retten, dafür gebührt ihnen unser Dank", betont der Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Frank Werneke.

    Die Hochwasserkatastrophe bedrohe die betroffenen Menschen zum Teil existentiell. Um ihre Mitglieder in dieser Not nicht alleine zu lassen und die finanziellen Folgen der Flutkatastrophe abzumildern, habe ver.di beschlossen, betroffene Mitglieder mit einer Soforthilfe finanziell zu unterstützen. "In einer solchen Notsituation muss sich die Solidarität von Gewerkschaftern für Gewerkschafter beweisen", so der ver.di-Vorsitzende.

    Der ver.di-Bundesvorstand hat heute eine finanzielle Soforthilfe für betroffene Mitglieder beschlossen. Damit will er sie bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Hochwasserkatastrophe unterstützen. Gegen Nachweis erhalten sie

    • 750 Euro bei einer Schadenshöhe von mehr als 5.000 Euro
    • 1.000 Euro bei einer Schadenshöhe von mehr als 10.000 Euro
    • 1.500 Euro bei einer Schadenshohe von mehr als 20.000 Euro

    Das Verfahren gilt bis zum 30. Oktober 2021. Damit zeigt ver.di, dass sie ihre Mitglieder in der Not nicht alleine lässt. „In einer solchen Notsituation muss sich die Solidarität von Gewerkschaftern für Gewerkschafter beweisen", so der ver.di-Vorsitzende.

    Betroffene können sich an den für sie zuständigen ver.di-Bezirk wenden. 

     
    Ergänzend dazu haben alle DGB-Gewerkschaften über den Verein Gewerkschaften helfen e.V. ein gemeinsames Spendenkonto eingerichtet; hierüber besteht für ver.di-Mitglieder die Möglichkeit, ebenfalls eine konkrete Unterstützung für betroffene Kolleginnen und Kollegen zu leisten.

    Spendenkonto:

    Gewerkschaften helfen e.V.
      Nord LB
      IBAN: DE55 2505 0000 0152 0114 90
      BIC: NOLADE2HXXX
      Stichwort: Fluthilfe 2021