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    Urabstimmung über die Durchführung eines unbefristeten Erzwingungsstreik …

    Sozial- und Erziehungsdienst

    Urabstimmung über die Durchführung eines unbefristeten Erzwingungsstreik im Sozial- und Erziehungsdienst

    Soziale Berufe aufwerten

    Wer wie die kommunalen Arbeitgeber selbst nach fünf intensiven Verhandlungsrunden kein Angebot unterbreitet, wer sich von der Entschlossenheit der rund 100.000 streikenden Kolleginnen und Kollegen innerhalb der letzten Wochen unbeeindruckt zeigt, wer weiterhin behauptet, es bestehe kein Grund für eine generelle Aufwertung der Arbeit im Sozial- und Erziehungsdienst, der will die gute Arbeit der Beschäftigten nicht gerecht honorieren sondern bestätigt alle Zweifel an seinem Einigungswillen und provoziert damit unser letztes Mittel zur Durchsetzung unserer Forderungen:

    Den unbefristeten Streik!

    Die Verhandlungen mit den Arbeitgebern über eine Aufwertung der Arbeit im Sozial- und Erziehungsdienst sind gescheitert – dies hat die ver.di-Bundestarifkommission für den öffentlichen Dienst festgestellt. Jetzt entscheiden die ver.di-Mitglieder in einer Urabstimmung über ihre Bereitschaft, für die Durchsetzung ihrer Forderungen die Arbeit bis auf weiteres niederzulegen!

    Die kommunalen Arbeitgeber sind weiterhin aufgefordert, endlich einverhandlungsfähiges Angebot zu unterbreiten. Unsere Forderungen:

    • Statusverbessernde Einkommenserhöhungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst durch Neuregelung der Eingruppierungsvorschriften und der Tätigkeitsmerkmale innerhalb der S-Tabelle im Umfang von durchschnittlich 10 Prozent.
    • Zusätzliche Verbesserungen für die Behindertenhilfe.
    • Zwingende Anerkennung aller Vorbeschäftigungszeiten bei der Stufenzuordnung.
    • Belegbare Plätze, Gruppenanzahl und Beschäftigtenzahl als alternative Heraushebungskriterien für die Kita-Leitungen.
    • Verbesserung der Eingruppierung bei nicht erfüllter Formalqualifikation (z.B. bei Einsatz von Sozialassistentinnen als Erzieherinnen)

    Jetzt sind die ver.di Mitglieder in den betroffenenBereichen des Sozial- und Erziehungsdienstes gefragt!