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    ver.di ruft zum Warnstreik auf!

    Öffentlicher Dienst

    ver.di ruft zum Warnstreik auf!

    Tarif- und Besoldungsrunde 2016 mit Bund und VKA
    Gelbe Karte ver.di Gelbe Karte  – Tarifrunde ÖD 2016

    Im Vorfeld der zweiten Verhandlungsrunde ab dem 11. April 2016 für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes des Bundes und der Kommunen ruft die Gewerkschaft ver.di im Bezirk Wuppertal-Niederberg am Mittwoch, dem 6. April 2016 zu einem ersten Warnstreik in den öffentlichen Dienststellen, Verwaltungen, Einrichtungen und Betrieben auf. Aufgerufen sind alle Bereiche des öffentlichen Dienstes. Dazu gehören u.a. Stadtverwaltungen, kommunale Kliniken, Stadtwerke, Kindertagesstätten, Kfz-Zulassungsstellen, Büchereien, Sparkassen, Jobcenter, Alteneinrichtungen und der Nahverkehr.

    „Die Positionen liegen noch weit auseinander. Die morgigen Warnstreiks sind ein erstes Signal, dass es uns ernst ist. Die Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst machen damit deutlich, wie wichtig eine spürbare Entgelterhöhung ist und dass die von den Arbeitgebern geforderten Eingriffe in das Leistungsgefüge der betriebliche Altersversorgung mit uns nicht zu machen sind“, führt Daniel Kolle, Bezirksgeschäftsführer im ver.di Bezirk Wuppertal-Niederberg, zum Anlass für die Warnstreiks aus.

    Noch ist es kuschelig ver.di Noch ist es kuschelig  – Tarifrunde ÖD 2016

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di fordert für die Beschäftigten eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um sechs Prozent sowie eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 100 Euro bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von 12 Monaten. Zudem will ver.di sachgrundlose Befristungen von Arbeitsverträgen abschaffen und die unbefristete Übernahme der Auszubildenden regeln. Angestrebt wird die inhaltsgleiche Übertragung des Tarifabschluss auf die Bundesbeamtinnen und -beamten.

    Im Rahmen der Warnstreiks finden jeweils um 12:00 Uhr auf dem Neumarkt in Elberfeld und dem Johannes-Rau-Platz in Barmen unter dem Motto „Noch ist es kuschelig“ ein Flashmob in Form einer Kissenschlacht statt. In zahlreichen Betrieben zeigen hunderte Kolleginnen und Kollegen den kommunalen Arbeitgebern die „Gelbe Karte“ und machen mit einem Bild deutlich, dass sie Eingriffe in die Betriebsrente ablehnen.