Veranstaltungen

    SuE-Großdemonstration in Köln

    Sozial- und Erziehungsdienst
    13.06.2015, 11:00Köln

    SuE-Großdemonstration in Köln

    Soziale Berufe aufwerten
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    Aufwerten jetzt: Wir bleiben dran! ver.di Aufwerten jetzt: Wir bleiben dran!

    Aufwerten jetzt: Wir bleiben dran!

    Solidarität mit den Beschäftigten in sozialen und erzieherischen Berufen

    Für Samstag, den 13.6.2015, ruft der DGB NRW zu einer Demonstration und Kundgebung in Köln auf.

    Unter dem Motto „Aufwerten jetzt: Wir bleiben dran!“ wollen die Gewerkschaften ihre Solidarität mit den Beschäftigten der Sozial- und Erziehungsdienste zeigen. Mehrere tausend Menschen werden am Samstag in Köln erwartet, darunter auch Demonstranten aus Rheinland-Pfalz und Hessen. 

    Die Demonstration beginnt um 11.15 Uhr an der Deutzer Werft und zieht in die Kölner Innenstadt. Auf dem Heumarkt wird zwischen 12 und 14 Uhr eine Kundgebung stattfinden. Als Hauptredner sprechen Andreas Meyer-Lauber (Vorsitzender des DGB NRW), Achim Meerkamp (ver.di-Vorstandsmitglied) sowie Dorothea Schäfer (Vorsitzende der GEW NRW).

    Andreas Meyer-Lauber, Vorsitzender des DGB NRW, erklärt dazu: „Die Arbeit am Menschen muss aufgewertet werden. Seit Wochen kämpfen die Beschäftigten der sozialen und erzieherischen Berufe für die längst überfällige Anerkennung ihrer Arbeit. Dabei geht es auch um gerechte Bezahlung in typischen Frauenberufen.  Am Samstag zeigen wir unsere Solidarität mit diesem Arbeitskampf. Wir wollen jetzt eine Aufwertung!"

    Hintergrund:
    Auch erneute Verhandlungen zwischen den kommunalen Arbeitgebern und den Gewerkschaften blieben ohne Ergebnis. Beide Seiten haben daraufhin die Schlichtung vereinbart. Angesichts der Belastungen auch für die Eltern soll alles versucht werden, doch noch zu einer Einigung zu kommen. Jetzt sind die Schlichter gefordert.

    Die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst finden für ihren Kampf um Anerkennung ihrer Arbeit breite Unterstützung: 69 Prozent der Bevölkerung äußern aktuellen Umfragen zufolge Verständnis für die Streikenden. Die Gewerkschaften sind der Meinung, dass eine Aufwertung dieser sozialen Berufe überfällig ist. Dabei geht es zugleich auch um die berechtigte Aufwertung typischer Frauenberufe.