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    Wir sind Tarifrebell*innen

    Pressemitteilung

    Wir sind Tarifrebell*innen

    Junge Beschäftigte aus Düsseldorf und Wuppertal streiken am 13. Oktober 14.10.2020

    Im Bezirk DRW waren wir heute ca. 150 streikende Nachwuchskräfte, die ihre Forderungen auf einer Streikversammlung im zakk Düsseldorf unterstrichen haben. Mit einer Live-Schalte nach Berlin, einem Video-Stream der Bundesjugend, tollen Streikreden einiger Azubis und einer farbenfrohen Abschlussaktion wurde es ein sehr gelungener Streiktag.

    Jetzt müssen die Arbeitgeber liefern! 

     
    Hintergrund

    Am Dienstag (13.10) beteilitgen sich Auszubildende, Praktikant*innen und Dual Studierende aus Düsseldorf und Wuppertal an einem bundesweiten Streiktag im öffentlichen Dienst.

    Die Gewerkschaft ver.di erwartet ca. 100 junge Beschäftigte insbesondere aus der LVR-Klinik Düsseldorf, der DRV Rheinland sowie den Wuppertaler Stadtwerken.

    ver.di fordert für die jungen Mitglieder eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte um 100 Euro monatlich. Darüber hinaus erwarten die jungen ver.di-Aktiven eine tarifvertragliche Regelung der Übernahme von Auszubildenden nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung sowie die Kostenübernahme eines ÖPNV-Tickets.

    „Die öffentlichen Arbeitgeber sind gut beraten, nicht an den jungen Beschäftigten zu sparen“, erklärt Stephanie Peifer, Geschäftsführerin des ver.di-Bezirks Düssel-Rhein-Wupper. In den kommenden zwanzig Jahren würden mehr als 60 Prozent der Angehörigen des Öffentlichen Dienstes altersbedingt ausscheiden. Dem gegenüber stünden sinkende Geburtenraten, ein verstärkter Wettbewerb mit privaten Arbeitgebern und eine zunehmende Komplexität der Aufgaben im Öffentlichen Dienst.
    „Die Arbeitgeber beschweren sich über Fachkräftemangel. In dieser Tarifrunde können sie ein Signal setzen und in gute Ausbildungsqualität und attraktive Rahmenbedingungen für junge Menschen investieren“, bekräftigt die Gewerkschafterin.

    Dass der Fachkräftemangel insbesondere in der Pflege gravierend sei, habe der Ausbruch der Corona-Pandemie allen vor Augen geführt. ver.di erwarte deshalb, dass auch für die Pflege-Azubis eine Zulage gezahlt wird, um die Ausbildung attraktiver zu machen.

    „Auszubildende und junge Beschäftigte sind das Fundament des öffentlichen Dienstes und sichern zukünftig dessen gute Qualität. Dafür muss es eine echte Anerkennung geben“, ergänzt Bezirksjugendsekretär Alexander Prieß, „viele verlassen im Zuge der Ausbildung ihr Elternhaus. Die Ausbildungsvergütung ist somit kein Taschengeld – sie wird wegen steigender Mieten und Preise auch in der Pandemie dringend gebraucht.“

    Wir sind Tarifrebell*innen ver.di Wir sind Tarifrebell*innen  – Junge Beschäftigte aus Düsseldorf und Wuppertal streiken am 13. Oktober
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    Pressekontakt

    ver.di Bezirk Düssel-Rhein-Wupper Sonnenstraße 14
    40227 Düsseldorf
    E-Mail: Service-West.NRW@verdi.de
    Tel: 0211 / 159 70 - 0
    Fax: 0211 / 159 70 - 150
     
    Geschäftsführerin: Stephanie Peifer
    E-Mail: Stephanie.Peifer@verdi.de
    Tel: 0211 / 159 70 - 111