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    DGB und die Gewerkschaft ver.di im Kreis Mettmann üben scharfe …

    Pressemitteilung

    DGB und die Gewerkschaft ver.di im Kreis Mettmann üben scharfe Kritik an der beabsichtigten Schließung der Musikschule Mettmann!

    04.03.2021

     
    ver.di und DGB Mettmann blicken mit Sorge auf die Vorschläge, den Haushalt der Stadt Mettmann im Bereich der Musikschule und Bibliothek zu kürzen.

    „Mit den vorgeschlagenen Kürzungen würden die Bildungs- und Teilhabechancen insbesondere für Kinder und Jugendliche in Mettmann sinken“, stellt Silke Iffländer, DGB-Kreisvorsitzende, fest. „Das ist – nicht nur in Corona-Zeiten – ein schlechtes Signal für Mettmann.“

    Bisher setzt die Verwaltung nach Abzug der Einnahmen 630.000 € für die Musikschule an. Der Vorschlag, die Personal- und Sachkosten auf 150.000 € zu minimieren und die Verwaltung in die Schulverwaltung zu integrieren, ist eine Absage an ein hochwertiges und breitgefächertes Angebot und ignoriert die Bedeutung musikalischer Bildung für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.

    Auf Landesebene haben CDU und FDP vereinbart, mit einer Musikschuloffensive und einer neuen Kulturgesetzgebung kulturelle Bildung zu stärken. Umso absurder wirkt es, wenn Vertreter*innen der gleichen Parteien vor Ort den Rotstift ansetzen wollen.

    „Musikschularbeit kann auch nicht aus Kostengründen allein in Räumen allgemeinbildender Schulen stattfinden – nicht nur wegen der Eigenart mancher Instrumente und der notwendigen Koordination. Außerschulische Lernorte begünstigen freiwilliges Lernen und sind von pädagogischem Wert“, ergänzt Sarah van Dawen-Agreiter, ver.di-Gewerkschaftssekretärin für Kunst + Kultur.

    Erst vor kurzem wurden die prekären Honorarverhältnisse an der Musikschule überwiegend durch tarifgebundene Beschäftigung ersetzt, mit guten Folgen für die Qualität und Sicherheit der musikalischen Bildung. Die Kürzungsdebatte beunruhigt nun die Beschäftigten. Die ver.di-Betriebsgruppe der Musikschule Mettmann hat aus diesem Grund einen Offenen Brief an Entscheidungsträger*innen und Interessierte verfasst. Er liegt dieser Pressemeldung bei.

    Pressekontakt

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    E-Mail: Stephanie.Peifer@verdi.de
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