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    Pressemitteilung

    ver.di fordert mehr Mut von der Politik bei Entscheidungen zur Sonntagsöffnung

    02.02.2018

    Die gestrige Ratsentscheidung pro Sonntagsöffnung am 18.3. anlässlich der Messe Pro Wein in Düsseldorf kommentiert die Gewerkschaft ver.di mit Unverständnis.

    Ver.di hatte im Vorfeld erklärt, nicht gegen die Stadtteilsonntagsöffnung in Benrath vorzugehen, hat jedoch die Ladenöffnung in der City zur Messe Pro Wein begründet abgelehnt. Die Messe sei nicht mit der Messe Interpack vergleichbar. Eine Prognose über die Besucherströme für den 18.3. liege zudem nicht vor.

    Ver.di bedauert, dass die Mehrheit der Ratsmitglieder und Oberbürgermeister Geisel der Empfehlung der Fachausschüsse, nur die Stadtteilsonntagsöffnung zu genehmigen, nicht gefolgt sind und wünscht sich mehr Mut der Politikerinnen und Politikern für den Sonntagsschutz einzutreten und nicht nur Großkonzernen gefallen zu wollen.

    „Verwundert bin über die Haltung unseres Oberbürgermeisters. Sonn-tagmorgens in die Kirche und dann Sonntagsshopping mit der Familie? Schade.“ bedauert Stephanie Peifer, Bezirksgeschäftsführerin des ver.di Bezirks Düssel-Rhein-Wupper. „Die großen Handelsketten haben eine Kampagne pro Sonntagsöffnung losgetreten und hoffen, dass durch die Wiederholung von Parolen Bürgerinnen und Bürger Unwahrheiten verinnerlichen. So arbeiten sie mit der Bedrohung durch den Onlinehandel und wollen glaubhaft machen, dass Sonntagsöffnung ein wirksames Mittel dagegen ist. Zudem beschwören sie die Gefährdung der Arbeitsplätze im Handel. Unsinn. Kein Arbeitsplatz wird durch fehlende Sonntagsöffnung bedroht. Allein die Gesundheit der Beschäftigten durch fehlende Freizeit ist gefährdet. Wer Vollzeit im Handel tätig ist, braucht dringend den arbeitsfreien Sonntag.“ Die Gewerkschaft ver.di wird ihren Weg der Interessensvertretung der Beschäftigten ohne Abstriche weitergehen, versichert Stephanie Peifer.

    Pressekontakt

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    Geschäftsführerin: Stephanie Peifer
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